Elisa Marschall
Elisa Marschall ist eine deutsch-nicaraguanische Tänzerin, Performerin, Choreografin sowie Tanz-, Yoga- und Theaterpädagogin. Sie absolvierte ihr Tanzstudium 2008 an der Folkwang Universität der Künste in Essen und vertiefte ihre Kenntnisse im zeitgenössischen Tanz als Stipendiatin des DAAD an der ArtEZ Hogeschool voor de Kunsten in den Niederlanden. Derzeit absolviert sie neben
ihrer beruflichen Tätigkeit einen Master in Szenischer Forschung an der Ruhr-Universität Bochum. Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie mit namhaften Choreograf:innen und Regisseur:innen wie Susanne Linke, Anna Holter, Maura Morales, Philipp Stölzl sowie mit Kompanien wie La Macana, Renegade Theater, La Fura del Baus und artscenico performing arts u. a. zusammen. Sie stand auf renommierten Bühnen wie der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Stuttgart und der Deutschen Oper am Rhein und wirkt leidenschaftlich gerne in interdisziplinären Produktionen mit. Neben ihrer Tätigkeit als darstellende Künstlerin arbeitet sie im Auftrag des Tanzhauses NRW sowie für das Kulturamt als Tanzvermittlerin und Choreografin.
2022 gründete Marschall gemeinsam mit der Dramaturgin Aylin Kreckel das interdisziplinäre Kollektiv schall&kreck, das sich mit feministischen und antirassistischen Themen auseinandersetzt. Ihr erstes gemeinsames Werk, „What the fem*?“, wurde 2023 uraufgeführt.
Im Januar 2025 folgte die Premiere ihrer multimedialen Solo-Performance über die historische Figur „Malinche“, in der sie selbst die Titelrolle verkörperte. Ihr künstlerisches Schaffen bewegt sich an der Schnittstelle von Tanz, Theater, Performance und digitalen Medien und verbindet Körperlichkeit mit gesellschaftspolitischen Themen.