Beate Wolff

Beate Wolff, ist 1987 in Solingen geboren. Sie erhielt in ihrer Jugend Unterricht in Violoncello, Blockflöte, Trompete und klassischem Tanz. Am ‚Mozarteum’ Salzburg studierte sie elementare Musik- und Tanzpädagogik mit Hauptfach Violoncello, es folgte ein Studium im Fach Jazzcello an der ‚Hochschule der Künste’ in Arnheim, NL.
 Beate Wolff hat ein Repertoire entwickelt, welches von ihren Begegnungen mit Menschen und Künstler*innen verschiedener Länder, Kulturen sowohl im Ausland als auch in Köln inspiriert ist.
 Sie beschreitet neue Wege in der Spielweise ihres Cellos, indem sie das traditionelle Klangspektrum über die klassischen Grenzen hinaus, z.B. perkussiv, mit elektronischen Effekten oder in Kombination mit der eigenen Stimme, erweitert.
Bei internationalen Konzerten und CD-Veröffentlichungen im Bereich Weltmusik, Pop, Jazz- und Klassik spielt sie u.a. mit dem türkischen Raper Eko Fresh, der afghanischen Sängerin Aryana Sayeed, mit den kurdischen Sängern und Musikern Mehmet Akbas, Mikail Aslan und Cemîl Qocgîrî, dem Popduo Fallinn Wolff, der Kölner Jazzpianistin Laia Genc, dem ,Damascus String Quintet’, der Kölner Band Kasalla, dem ,Rundfunk- Tanzorchester Ehrenfeld’ und mit der Pariser Sängerin ‚La Demoiselle Inconnue’.
Als Komponistin, Musikerin und Musikpädagogin ist sie seit 2012 an internationalen Tanztheaterproduktionen des ‚Theater Traverse’ in Luxemburg, des ‚Theater der Klänge‘ in Düsseldorf und bei den ,Monteuren’ in Köln beteiligt.
Sie ist Mitbegründerin des deutsch-kurdischen Crossover Streichquartetts ,Avîan Quartet’, welches 2020 vom Kultursekretariat NRW gefördert und mit Aufnahmen und einer Reportage im Deutschlandfunk vorgestellt wurde. Seit 2023 tritt sie mit ihrem Klaviertrio ,Trio Sêreng' mit der kurdisch-iranischen Sängerin und Dotar-Spielerin Yalda Abbasî auf. Das Ensemble hat im Herbst 2024 den ,Creole Wettbewerb der Musikkulturen’ gewonnen und wurde im Dezember live vom WDR aufgenommen.

"Atlas" (Ausschnitt)

"Megrî" (Ausschnitt)

"Hinê bînin" (Ausschnitt)

Fallinn Wolff "Greater Good" (Ausschnitt)